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28. November 2006 - Solothurner Badmintonverband fördert Juniorenausbildung Christian Bösiger, Thomas Brönnimann, Christoph von Duisburg, Marco Eggenschwiler, Andrei Konakh, Silvia Albrecht, Philippe Zuppiger, Monika und Claudia Fischer, bilden zur Zeit das Badminton NLA-Team Solothurn unter der Leitung von Teammanager Carlos Prieto. Ausser Brönnimann, Konakh und Albrecht haben alle Team- Mitglieder das Badminton-ABC entweder beim BC Olten oder beim BC Ambass Drops Solothurn gelernt. «Thomas Brönnimann hat das Badminton an der Uni Bern, Silvia Albecht durch ihren Vater und Andrei Konakh in Weissrussland erlernt», beschreibt Prieto, Leiter des Teams Solothurn und Präsident des Solothurner Badmintonverbandes die Werdegänge seiner NLA-Schützlinge. In Zukunft soll die Badmintonausbildung vereinheitlicht und gezielt gefördert werden. Junge Talente fördern Bis jetzt habe der Kantonale Verband nur gelegentliche Trainingsweekends organisiert, sagt Prieto. «Diese Lösung hatten wir, weil einfach zu wenig Trainer und Hallen zur Verfügung standen.» In Zukunft will der 37-jährige Biberister das Badminton mittels eines Kadertrainings, wie es bereits bei anderen Sportarten gang und gäbe ist, fördern. «Wir haben im Vorstand die Idee eines Kadertrainings ins Leben gerufen, damit wir die Talente im Kanton früher und auch besser erfassen können», skizziert Prieto die Idee. Man will mit den Kadertrainings einerseits die jungen Talente fördern, die sonst dem Badmintonsport den Rücken zudrehen könnten und andererseits den Clubs ermöglichen, zu guten Spielern zu kommen. «Man darf nicht übersehen, dass heutzutage das Sportangebot für die Jugendlichen immens gross ist und viele Kinder gleichzeitig in mehreren Sportvereinen sind.» Damit stehe Badminton in einer direkten Konkurrenzsituation etwa mit den grossen Sportarten Fussball oder Tennis. «Leider ist Badminton nach wie vor eine Randsportart und die Chance, selbst auf höchstem Niveau damit Geld zu verdienen, ist im Vergleich zum Tennis gering», so Prieto. «Deshalb schicken die Eltern ihre talentierten Kids lieber zum Fuss-ballspielen oder ins Tennis.» Auch Clubs profitieren Mit den Kadertrainings soll diesem Trend jetzt Gegensteuer gegeben werden. «Wir wollen unsere Talente bei der Stange halten, deshalb bieten wir den Junioren nun optimale Trainingsgelegenheiten mit Top-Trainern», so Prieto. Darüberhinaus soll auch das Zusammengehörigkeistgefühl gestärkt und talentierten Junioren die Möglichkeit geboten werden, in höheren Ligen zu spielen. «Wir geben den Jungen damit eine Perspektive, aber auch die einzelnen Clubs profitieren, wir wollen eine Förderung nach Können, nicht nach Clubzusammengehörigkeit.» Klar verliere ein Club eventuell einen Spieler an einen anderen Verein, doch ersterer selbst könne auch wieder profitieren, wenn er später einmal, im Falle einer Rückkehr dieses oder eines anderen Cracks, zu einem «neuen», besseren Spieler komme. «So ergibt sich eine Win-Win-Situation und jeder profitiert davon früher oder später», ist Prieto überzeugt. Doch an ersten Stelle komme für ihn ganz klar die Juniorenförderung. Alle regionalen Badminton-Clubs, die noch selbst eigene Junioren ausbilden (Ambass Drops Solothurn, BC Olten, BC Gunzgen, BC Trimbach und auch BC Erlinsbach), unterstützen die Vison des Verbandes. Nur die Badmintonclubs Oensingen, Laufen, Schwarzbuben, Laubfrosch und Wangen bei Olten machen nicht mit. «Zu Beginn harzte es, die Idee musste sich zuerst etablieren und auch jetzt ist noch nicht alles perfekt, es braucht noch einige Arbeit», weiss Prieto. Man habe sich aber bereist Kontinuität erarbeitet. Die Kadertrainings finden jeweils jeden zweiten Montag in Olten (Kader I) und einmal pro Monat an einem Samstag entweder in Solothurn oder Olten statt (Kader I, II und III). «Um am Training teilnehmen zu können, muss man aber bereits über Vorkenntnisse verfügen», so Prieto. «Wir vermitteln kein Grundwissen, sondern betreiben ein Kadertraining», sagt Prieto. Patrick Huber > > Original Tagblatt vom 27.11.2006 |
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